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Harz-Rallye für "Jedermann"
(Motorräder und PKW im Oktober)
An der Zeitkontrolle
5. KMB-Frühlingsrallye Zerbst
Text / Fotos: Uwe Demuth
Der Saisonstart der ADMV-Zweiradrallye-Meisterschaft hat nun am dritten
Aprilwochenende in Zerbst stattgefunden. Franz Wallisch hatte im Rahmen der
KMB-Betriebsmeisterschaft auch wieder einen Wertungslauf zur
ADMV-Meisterschaft ausgeschrieben.
Für die Strecke zeichnete der alte Rallyefuchs Peter Schricker
verantwortlich. Wie zu erwarten bei den beiden Akteuren, wurde eine
hochklassige Veranstaltung daraus.
Im Vorfeld der Rallye machten Meldungen über den Wasserstand der Elbe und
der damit im Zusammenhang stehenden Betriebsbereitschaft der Fähre in Aken
im Zweirad-Rallye-Forum die Runde. Doch was hatte das mit der Rallye in
Zerbst zu tun?
Ein Blick auf die Fahrtunterlagen am Samstagmorgen beantwortete die Frage
aber sofort.
Zerbst liegt ja bekanntlich östlich der nicht weitentfernten Elbe. Der große
Teil der Rallyestrecke war aber westlich der Elbe zu absolvieren. Das
Verbindungsglied war also die Fähre in Aken und wäre sie auch am Samstag
noch wegen Hochwasser außer Betrieb, hätte ein großer Umweg über Rosslau
eingeplant werden müssen. Doch zum Glück hatte die Fähre den Betrieb wieder
rechtzeitig aufgenommen.
Nachdem alle 16 Teilnehmer pünktlich die Ankunftskontrolle passiert hatte
und auch die Vorbereitungszeit in einer extra freigeräumten Fertigungshalle
der Firma KMB erledigt war, wurde drei Wertungsprüfungen gefahren.
Anschließend führte eine kurze Etappe zur besagten Fähre nach Aken. Nach dem
Übersetzen erfolgte dann der scharfe Start.
Es folgten zwei weitere Etappen mit hohem Schwierigkeitsgrad. Ein Blick auf
die Auswertung bestätigt dies.
Anschließend wieder auf die Fähre und zurück nach Zerbst zu KMB.
Nach einer vierten Wertungsprüfung wurde das Teilnehmerfeld auf eine große
Runde mit 3 bekannten Durchfahrtskontrollen geschickt.
Die Burg in Ziesar, die Feste Eisenhardt in Belzig und die Burg Rabenstein
in Raben waren anzufahren und einige Informationen zu sammeln.
Wieder zurück bei KMB in Zerbst wartete eine reichhaltige gastronomische
Versorgung auf alle Teilnehmer. Im Rahmen des KMB-Betriebsfestes sogar noch
kostenfrei!
Bei der folgenden Siegerehrung wartete noch eine weitere Überraschung auf
alle Teilnehmer: Im Briefumschlag wurden allen Fahrern ein Teil des
Nenngeldes zurückgezahlt. Bei den Siegern und Platzierten der beiden Klassen
legte der Veranstalter sogar noch etwas drauf.
Das ist wirklich einmalig im gesamten Rallyekalender.
Ein großer Dank deshalb an den Fahrtleiter Franz Wallisch, seinen
Streckenmacher Peter Schricker, die vielen fleißigen Helfer und natürlich an
die Firma KMB für ihre große Gastfreundschaft.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch in Zukunft wieder Zerbst im Terminplan
steht.
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